Frage des BN:

Seitens JKI wird darauf hingewiesen, dass ALB geschädigte Bäume eine Gefahr darstellen. Wieviel Bäume waren so geschädigt, dass unmittelbare Gefahr ausging?

 

Antwort des AELF:

Alle vom ALB befallene Bäume waren durch die Larvengänge soweit durchlöchert und in Folge des ALB-Befalls von Fäulepilzen befallen. Somit bestand bei allen diesen Bäumen die Gefahr, dass stärkere Äste herunterbrechen.

 

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Frage des BN:

Wieviel ALB Material diente als Nahrung für andere Tiere und wurde z. B. vom Specht, nicht ohne deutliche Spuren; aus dem Baum gepickt?

 

Antword des AELF:

An den gefällten Bäumen der Waldfläche wurden keine Anzeichen gefunden, dass der ALB Spechten oder anderen Tieren als Nahrung diente. An anderen Befallspunkten wurden vom Specht aufgeschlagene Eiablagestellen und Larvengänge (in dünnem Astmaterial) gefunden.

 

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Frage des BN:

Wieviel befallene Bäume waren ganz ohne ALB Material?

 

Antwort des AELF:

Die gefällten Bäume wurden nicht gezählt. Daher kann ich Ihnen dazu leider keine Angaben machen.

 

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Frage des BN:

Wie alt war der Befall der einzelnen gefällten Bäume?

 

Antwort des AELF:

Es wurde sowohl Befall aus 2013 als auch älterer Befall (anhand von Jahrringzählung auf sechs bis sieben Jahre geschätzt) festgestellt.

 

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Fragen des BN:

Wieviel lebendes ALB Material (Eier, Maden, Larven, Käfer) wurde gefunden?
Wie viel totes ALB Material wurde gefunden?

 

Antwort des AELF:

Ein Baum gilt dann als befallen, wenn an ihm mindestens ein, eindeutig dem ALB zuordenbares Befallsmerkmal (z.B. Eiablagestellen, Larvengänge, Nagespäne, Larven, Ausbohrlöcher) gefunden wird. Das bei der Fällung befallener und befallsverdächtiger Bäume an der Hauptstraße angefallene Laubholz wurde von Mitarbeitern des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ebersberg auf ALB-Befall untersucht. Sie wurden dabei von speziell ausgebildeten ALB-Spürhunden unterstützt.

Am Rand der Waldfläche wurden fünf Bäume gefällt. Davon waren vier stark vom ALB befallen. Diese Bäume wiesen Eiablagestellen von 2013 und Larvengänge auf. Teile dieser Bäume wurden an die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) zur weiteren Untersuchung gebracht. Diese Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen. Auf der Waldfläche selbst wurden vier vom ALB befallene Bäume gefunden. An diesen Bäumen wurden Larvengänge und Ausbohrlöcher festgestellt.

Bei diesen Untersuchungen geht es darum, das Ausmaß des ALB-Befalls festzustellen. Dazu wird jedoch nicht jeder einzelne Stamm aufgespalten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass es über den entdeckten Befall hinaus noch weiteren Befall gibt.

 

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